Entscheidungsfindung – eine praktische Anleitung in 5 einfachen Schritten

Entscheidungsfindung – eine praktische Anleitung in 5 einfachen Schritten


Du stehst vor einer schwierigen Entscheidung, und weißt einfach nicht, was gerade das Richtige ist?

Die Gedanken in deinem Kopf gehen hin und her…

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Wie kannst du das Für und Wider am besten gegeneinander abwiegen?

Zu einer wirklichen Entscheidung kommst du einfach nicht….

Kennst du das?

Dann habe ich heute eine gute Nachricht für dich:

Es ist leichter, als du glaubst, die richtige Entscheidung zu finden – wenn du weißt, wie!

Ich verrate dir HIER und JETZT, wie du lernen kannst spielend leicht Entscheidungen zu finden. Und das, ohne bis zum nächsten Morgen warten zu müssen. Du kannst es sofort selbst beeinflussen.

Viele Entscheidungen sind reine Gewohnheit

Bevor du los legst, solltest du Folgendes wissen:

In deinem Leben fällst du ständig Entscheidungen (viele sogar unbewusst, also ohne groß darüber nachzudenken, spontan, schnell und unbekümmert), d.h. grundsätzlich bist du in der Lage, eine Wahl zu treffen – sehr gut…

Merke: Du findest täglich sehr viele Entscheidungen!

Hier einige Beispiele aus dem Alltag:

Schon mit dem Aufstehen beginnst du damit: Gehst du vor der Arbeit duschen oder reicht die Katzenwäsche, trinkst du zum Frühstück Kaffee oder Tee, nimmst du den Aufzug oder die Treppe? So geht das dann den ganzen Tag weiter… Mache dir bewusst, dass all das auch Entscheidungen sind…

Manchmal können es gerade diese kleinen, alltäglichen Entscheidungen sein, die dir schwer fallen.

Du überlegst vielleicht was du heute anziehen sollst – welche Tasche passt zu deinem Kleid? Welcher Lippenstift ist der Richtige? Welche Krawatte? Welches Hemd? Was willst du in der Mittagspause essen?

Auf den ersten Blick, wirken diese Dinge banal. Das richtige Outfit entscheidet aber vielleicht, ob du dich wohl fühlst und was du ausstrahlst. Was du täglich in der Mittagspause ist, zeigt sich vielleicht Jahre später auf der Waage…

Du verstehst, was ich dir sagen möchte: es ist sowohl in großen, als auch in kleinen Dingen wichtig, die richtige Entscheidung zu finden!

Meine Idee für den Alltag:

Bleib heute bei den kleinen Dingen bei deinem ersten spontanen Gedanken, dem ersten Impuls und entscheide danach. Du wirst dich wundern, wie leicht dir die Wahl fällt – und es macht sogar Spaß 🙂

Vertraue auf dein Bauchgefühl

Versuche deine Entscheidung nicht nur mit dem Kopf zu treffen – horche in dich hinein und frage dich, was dein Bauchgefühl zu den verschiedenen Alternativen sagt (die erste Reaktion auf etwas ist oft ein Gefühl und kein Gedanke). Sei achtsam und unterscheide zwischen Gedanken und Gefühlen.

Dein Bauch erfasst oft Dinge, die du bewusst gar nicht wahrnimmst. Dein Bauchgefühl erspart dir unnötiges ‚Kopfzerbrechen‘ und wertvolle Zeit (besonders bei alltäglichen Dingen, z.B. beim Einkaufen, hier entscheidest du oft ohne groß nachzudenken).

Dein Bauchgefühl ist die Kraft deines Unterbewusstseins. Es hat viel mehr Wissen, Eindrücke und Erlebnisse gespeichert, als du bewusst abrufen kannst. Dadurch „weiß“ es mehr als du selbst. Wenn du Zugang zu diesem Wissen hast, kannst du Entscheidungen besser und ganzheitlicher treffen.

Eine gute Entscheidung findest du, wenn Kopf UND Bauch ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ sagen!

Daher mein Tipp zum sofort ausprobieren:

Hör auf deine innere Stimme. Mach dir heute drei Situationen bewusst, in denen du eine Entscheidung finden willst. Für den Anfang solltest du keine allzu wichtigen Dinge wählen. Du könntest zum Beispiel überlegen, welche Musik du heute im Auto hören oder was du zu Abend essen möchtest. Folge heute nur deinem ersten Impuls und entscheide danach! Du wirst sehen, es ist leichter als du denkst – und du fühlst dich auch noch gut dabei.

Entscheidungsfindung leicht gemacht

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“ – Charlie Chaplin

Was aber tun bei großen Entscheidungen, deren Konsequenzen viel weitreichender sein können, als die Wahl der Krawatte? Hier brauchst du womöglich Hilfe: wertvolle Tipps und Tricks, um dir gezielt über die Vor- und Nachteile deiner Entscheidung klar zu werden bzw. welche Möglichkeit für dich den besten Nutzen bringt.

Diese praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung berücksichtigt sowohl rationale als auch emotionale, intuitive Aspekte. Wenn du die folgenden Tipps befolgst, findest du zukünftig schnelle und passende Entscheidungen.

Mein Vorschlag für dich:

Schritt 1: Plus-Minus-Liste erstellen

Aus eigener Erfahrung, empfehle ich dir bei der Entscheidungsfindung, das Erstellen einer PLUS-MINUS-LISTE.

Das geht ganz einfach:

Nimm ein weißes Blatt Papier und schreibe auf die linke Seite alles was DAFÜR spricht und auf die rechte Seite was DAGEGEN spricht.

Wenn du dir beispielsweise ein Auto kaufen willst, gibt es bei der Entscheidung Folgendes zu berücksichtigen:

  • Kosten
  • gebraucht oder neu?
  • Marke
  • Farbe
  • Verbrauch
  • Inländischer oder ausländischer Wagen
  • PS/KW
  • Größe des Wagens
  • Wie wird er meiner Frau / meinem Mann gefallen?
  • Sicherheit
  • Extras
  • Einsatzgebiet des Autos
  • Finanzierungsmöglichkeiten
  • Sicherheit
  • usw.

Nun ordne diese Aspekte in pro und contra.

Um etwas sicherer im Umgang mit dieser Liste zu werden, suche dir drei Fragen aus, die dich momentan in deinem Leben beschäftigen.

Beispiel:

  • Ich habe drei Angebote für einen Arbeitsvertrag. Welchen Arbeitgeber soll ich wählen?
  • Soll ich nach Amerika auswandern oder nicht?
  • Ich wünsche mir ein Kind – soll ich mich in meiner jetzigen Situation schon dafür entscheiden oder lieber noch warten?

Schritt 2: Sortiere die Punkte der Plus-Minus-Liste nach Wichtigkeit

Du wirst feststellen, nicht alle Punkte sind für dich gleich bedeutungsvoll. Sortiere deshalb deine Liste so, dass die wichtigsten Faktoren oben und die weniger wichtigen unten stehen.

Du kannst auch die wichtigen Dinge einkreisen oder unterstreichen – ganz wie du magst. Hauptsache du blickst noch durch;)

Nun hast du eine Art Prioritätenliste und weißt, wo dein Fokus liegt. Um beim Beispiel mit dem Auto zu bleiben: stehen PS oder eher Geräumigkeit vorne auf deiner Liste?

Schritt 3: Positive und negative Folgen auf der Plus-Minus-Liste markieren

Um noch leichter eine Entscheidung finden zu können, überlegst du dir alle positiven und alle negativen Folgen einer Entscheidung. Das hilft, die möglichen Alternativen besser einschätzen zu können.

Beispiel:

Der PS-starke Sportwagen, verbraucht wahrscheinlich viel Benzin und hat eventuell einen kleinen Kofferraum.

Der geräumige Kombi ist familienfreundlich, passt aber auf Grund seiner Größe nicht in jede Parklücke.

usw.

Idee: Markiere die positiven Folgen mit einem grünen Textmarker und die negativen mit einem roten. So verschaffst du dir einen noch besseren Überblick – klingt gut, oder?! Jetzt wird es sogar bunt…macht Spaß und fühlt sich gut an 🙂

Schritt 4: Bewertung der Punkte auf der Plus-Minus-Liste

Um eine eindeutige Antwort auf die Frage „ja oder nein?“ zu finden, gehe wie folgt vor:

  1. Bewerte die einzelnen Plus- und Minuspunkte mit einer Zahl zwischen eins und sechs, je nach Bedeutung. Sechs bedeutet „sehr wichtig“ und eins „gar nicht wichtig“. Schreibe hinter dem Plus- oder Minuspunkt jeweils die entsprechende Zahl. Für einen wichtigen Punkt gibst du z.B. fünf Punkte und für einen weniger bedeutenden z.B. nur zwei Punkte.
  2. Zähle alle Pluspunkte zusammen.
  3. Zähle alle Minuspunkte zusammen.
  4. Ziehe nun das Ergebnis der Minuspunkte von dem der Pluspunkte ab.
  5. Ist das Ergebnis größer als Null, heißt die Antwort „ja“, ist es kleiner als Null, bedeutet das „nein“ und wenn das Ergebnis gleich Null ist, dann ist es ein Unentschieden.

Der Trick dabei ist:

Je mehr du über eine Sache weißt, umso klarer wird sie dir – desto leichter findest du zu einer Entscheidung!

Wer sucht, der findet

Sicher spürst du inzwischen, wie großartig es ist AKTIV zu werden und wie einfach diese praktische Anleitung ist. Du kannst jedenfalls mega stolz auf dich sein, wenn du die Schritte bis hierhin umgesetzt hast.

Bestimmt fühlst du dich schon viel selbstbewusster und stärker, weil du dein Leben (deine Entscheidungsfindung) in die Hand genommen hast – du siehst, mit den richtigen, praktischen und einfach umsetzbaren Tipps ist es kinderleicht Entscheidungen zu finden.

Das Einzige, was dich jetzt noch daran hindern kann, bist du!

Wenn du mit geschlossenen Augen an eine Sache ran gehst, kannst du nicht sehen, in welche Richtung deine Wahl ausfallen sollte. Also schule deinen Blick, beleuchte jede Situation mit den oben stehenden Tipps und du wirst zukünftig leichter zur richtigen Entscheidung finden.

Von nix kommt nix…

Probier es doch gleich aus:

Du hast die Wahl, jetzt eine Entscheidung zu finden. Entweder du beginnst JETZT (im Moment ist deine Motivation bestimmt noch ziemlich hoch, deshalb NUTZE sie!), oder du verschiebst es auf später, oder auf morgen, auf übermorgen, nächste Woche, nächsten Monat, nächstes Jahr…

Ich brauche dir nicht sagen, wozu ich dir rate, oder;)?

Glaube mir, allein die Tatsache, direkt etwas umzusetzen, gibt dir Zuversicht und Optimismus für größere Fragen des Lebens.

Mach es für DICH!

Also: Hau rein!

P.S.: Wenn du nur eine Sache in deinem Leben änderst, hat dies oft eine positive Kettenreaktion zur Folge – probier’s einfach aus und du wirst den Beweis bekommen.